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Verteiltes Rechnen: eigene Rechenpower für den guten Zweck

Es gibt Probleme, bei denen ein Computer zwar helfend zur Seite stehen kann, aber bei denen ein Computer viel zu wenig ist. Das sind zum Beispiel bestimmte mathematische Problemstellungen oder die Suche nach fernen Planeten und Sternen oder gar nach außerirdischem Leben.

Wer sich solch einem Projekt anschließen möchte, der läd einfach eine kleine Software herunter, die dann während der Rechner nicht so viel zu tun hat, die Zeit nutzt und Berechnungen durchführt, die dann dem Projekt zugute kommen. Sozusagen eine Zusammenstellung einer Armee von viele kleinen Rechnern, die dann – koordiniert von einer zentralen Stelle – zu einer Art Supercomputer wird.

Obacht beim Download fremder Client-Software

Wichtig ist bei dem Thema „verteiltes Rechnen“, dass Sie sich nur Projekten anschließen, bei denen Sie sich sicher sind, dass kein Schindluder mit Ihrem Rechner getrieben wird (Stichwort: Trojaner und andere ungeliebte Überraschungen). Daher ist vor dem Herunterladen einer solchen Software genau zu prüfen, ob es sich um ein legitimes Projekt handelt.

Erfolg für Einstein@Home: Pulsarstern gefunden

Eines dieser Projekte konnte jetzt einen (ersten) Erfolg vermelden: bei der Suche nach externen Planeten und Sternen wurde ein bisher unbekannter Pulsar gefunden, der auf Bildern von 2007 aufgetaucht ist.

Nicht ohne Stolz verkündet der Leiter des Projekts den Erfolg in einem Forums-Beitrag.

Damit auch in Zukunft die Rechenpower für die meist sehr umfangreichen Berechnungen zur Verfügung stehen, sind solche Erfolge sehr hilfreich, da sie das Thema immer mal wieder auf den Plan bringen und die Lust selbst mitzumachen deutlich steigern.

Beispiele für solche Projekte:

Einstein @ Home (Suche nach Sternen bzw. Gravitationswellen)

Seti @ Home (Suche nach außerirdischer Intelligenz)

Folding @ Home (Simulation der Faltung von Proteinen)

Autor: Redaktion

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