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NTFS oder FAT32 Dateisystem?

Man unterscheidet (zur Zeit) in der Windows-Welt hauptsächlich vier Dateisysteme: FAT12, FAT16, FAT32 und NTFS (in den Versionen 1-5).

FAT (File Allocation Table) ist quasi eine Tabelle in der die genauen Positionen von Dateien und Ordnern auf der Festplatte gespeichert werden. Die Unterschiede zwischen FAT12, FAT16 und FAT32 liegen in den maximalen Partitions-, Datei- und Clustergrößen.

FAT12 wird bis heute bei DOS-formatierten Disktetten eingesetzt, FAT16 (heute oft auch nur „FAT“ genannt) und FAT32 stellen die Weiterentwicklungen dieses Dateisytems dar, das die Limitierungen von FAT12 sprengt (Maximale Größe des Filesystems und Dateigröße).

NTFS bedeutet New Technology File System und erfüllt die gleiche Funktion wie FAT, nur dass es für Windows NT entwickelt wurde das in der Version 5 als Windows2000 bekannt ist. Bei NTFS beträgt die maximale Partitionsgröße 2 Terrabyte eine Einschränkung der Dateigröße gibt es nicht.

Vorteile und Nachteile von NTFS

NTFS eignet sich insbesondere zum Einsatz in Netzwerken, Dateiverluste treten weniger auf, beschädigte Sektoren werden schnell erkannt und Dateien in diesen beschädigten Sektoren werden automatisch von dort entfernt. Außerdem hat NTFS den Vorteil, dass dort die Clustergrößen deutlich individueller angepasst werden können als bei FAT – was eigentlich heute keine Rolle mehr spielt bei den heutzutage verfügbaren Festplattengrößen. Aber die höhere Datensicherheit, die bei NTFS durch „Journaling“ erreicht wird, wissen viele Anwender zu schätzen. Dies geht zu Lasten der Kompatibilität – mittlerweile gibt es allerdings sowohl für Linux als auch für MacOSX recht verlässliche Lösungen zum Lesen und Schreiben von NTFS-Partitionen.

Ein weiterer Nachteil von mit NTFS formatierten Festplatten ist, dass darauf kein MS-DOS, kein Win95 und Win98 läuft – ein zu vernachlässigender Faktor bei den heutigen Verbreitungsgraden von Windows XP und Vista. jh

Autor: admin


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