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Conficker wird gefährlich und will Geld

Die am ersten April erwartete – jedoch weitgehend ausgebliebene – Wirkung von Conficker.c (auch als Downadup oder Kido bekannte Wurm) zeigt sich nun einige Tage später recht deutlich. Experten vom auf Viren-Analyse spezialisierten Kaspersky Lab haben den Virus untersucht und herausgefunden, dass die aktuelle Version des Schädlings zwei neue Dateien auf die infizierten Systeme läd.

Zum einen handelt es sich dabei um ein sogenanntes Scareware-Programm, das in regelmäßigen Abständen versucht, den Nutzer zur Zahlung von 49,95 US-Dollar zu bewegen um das angeblich von Viren befallene System zu säubern.

Die andere schadhafte Applikation (ein Wurm namens Iksmas) soll es Spammern ermöglichen über den infizierten Rechner SPAM-Mails zu verschicken – eine übliche Methode mit der gekaperte Rechner für die offenbar immer noch recht lukrative Möglichkeit zum illegalen Versand kommerzieller Angebote genutzt werden.

Aktuelle Antiviren-Programme erkennen und entfernen den Schädling problemlos (falls diese nicht durch den perfiden Mechanismus des Virus zuvor deaktiviert wurden). Ein Sicherheitsupdate gegen den Conficker-Virus ist von Microsoft bereits vor einiger Zeit bereitgestellt worden, das die Infektion des eigenen Systems von vorn herein verhindert.

Beitrag bei Kaspersky Labs zu Conficker / Kido »

Autor: admin

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