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FTP: Transfermodus aktiv oder passiv?

Wenn das FTP-Programm zur Übertragung von Dateien zwischen Server und Benutzer-Rechner den Dienst versagt, dann kann es daran liegen, dass der falsche Übertragungsmodus gewählt ist: es gibt aktiven und passiven FTP-Transfer, wobei es um die Art der Verbindung der beteiligten Rechner geht: liegt der Benutzer-Rechner hinter einem Router, kann es notwendig sein, den “passiven” Modus einzustellen.

Dies kann meist in den Optionen vorgenommen werden, egal ob FileZilla, WS FTP Pro oder ähnliche Programme: im Profil des jeweiligen Servers findet sich meist eine Einstellung “Transfermodus” wo unbedingt “passiv” anstatt “aktiv” gewählt werden sollte, damit die FTP-Übertragung auch hinter dem Router erfolgreich zustande kommt.

Im aktiven Modus kontaktiert der Client den Server mit einer Port-Nummer, auf der er auf die Datenverbindung vom Server wartet. Da der Rechner aber hinter einem Router liegt (der in der Regel nicht “weiß” dass er die Antwort weiterleiten soll), kann diese nicht aufgebaut werden. Somit entsteht eine Fehlermeldung:

“425 Unable to build data connection: No route to host” oder “Verzeichnisinhalt konnte nicht empfangen werden”

manchmal versagt das Programm auch einfach den Dienst und zeigt gar keine Meldung.

Beim passiven Modus wird die Datenverbindung auch vom Client-Rechner initiiert. Dadurch kann der Server die dann bereits aufgebaute Verbindung nutzen und es gibt kein Problem bei der FTP-Übertragung.

Autor: Redaktion

Ein Kommentar zu “FTP: Transfermodus aktiv oder passiv?”

  1. Werte Herm Redation,
    Vielen Dank für diese erfrischend einfache und verständliche Erklärung, die war genau was ich brauchte. Abbrechende (aktive) FTP-Verbindungen haben mich in letzter Zeit einige Nerven gekostet. Darauf soll man erst einmal kommen daß passiv besser ist als aktiv (für FTP jedenfalls)!
    Freundliche Grüße

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